Mit E-Auto und Wohnwagen in den Urlaub

Mit E-Auto und Wohnwagen in den Urlaub

25. April 2024 / Andreas Kirchner

Praxistauglichkeit von Elektroautos mit Wohnwagen

In diesem Video testet der ADAC die Praxistauglichkeit von Elektroautos mit Wohnwagen auf einer Reise. Dabei treten immer wieder Probleme bei der Ladung auf und es muss öfters Pausen eingelegt werden. Mit dem Wohnwagen halbiert sich die Reichweite des Elektroautos und es bedarf einer sorgfältigen Planung der Route sowie der Ladestationen. Die Nutzung von High-Power-Chargern ermöglicht ein schnelles Laden, aber es muss dennoch auf die Drosselung der Leistung bei vollem Akku geachtet werden. Die Abkoppelung des Wohnwagens erfordert viel Aufwand und ist fummelig, aber es gibt Gelegenheiten wie die Mittagspause zum Laden und Abkuppeln.

Elektroauto mit Wohnwagen: Verbrauch & Reichweite in der Praxis

  • 🚙 Ladeprobleme und -pausen auf Reise
  • 🔋 Reichweite mit Wohnwagen halbiert
  • ⚡️ High-Power-Charger ermöglicht schnelles Laden
  • 🍽️ Mittagspause als Gelegenheit zum Laden und Abkuppeln

Wie groß ist die Reichweite des Elektroautos mit Wohnwagen im Vergleich zum normalen Betrieb?

Die Reichweite eines Elektroautos mit einem Wohnwagen hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Größe und dem Gewicht des Wohnwagens, der Geschwindigkeit, der Topographie der Strecke und dem Fahrverhalten des Fahrers. Im Allgemeinen wird die Reichweite eines Elektroautos mit einem Wohnwagen jedoch deutlich reduziert im Vergleich zum normalen Betrieb ohne Wohnwagen.

Die meisten Elektroautos haben eine Reichweite von 200-400 km im normalen Betrieb, abhängig von der Batteriekapazität und anderen Faktoren. Wenn jedoch ein Wohnwagen angehängt wird, kann die Reichweite des Elektroautos erheblich abnehmen, insbesondere wenn der Wohnwagen groß und schwer ist.

Ein Wohnwagen erhöht den Luftwiderstand, was dazu führt, dass das Elektroauto mehr Energie benötigt, um ihn zu ziehen. Bei höheren Geschwindigkeiten wird der Energiebedarf noch größer, da der Luftwiderstand exponentiell ansteigt. Außerdem kann die Topographie der Strecke, wie z.B. Steigungen, zusätzliche Energie erfordern, um den Wohnwagen zu ziehen.

In der Praxis kann die Reichweite eines Elektroautos mit einem Wohnwagen daher auf 50-70% im Vergleich zum normalen Betrieb reduziert werden. Es ist daher wichtig, die Reichweite des Elektroautos und des Wohnwagens im Voraus sorgfältig zu planen und gegebenenfalls zusätzliche Lademöglichkeiten zu berücksichtigen, um sicherzustellen, dass genügend Energie vorhanden ist, um das Ziel zu erreichen.


 

Wie kann man die Route und Ladestationen sorgfältig planen?

Die Planung der Route und Ladestationen für eine Reise mit einem Elektroauto erfordert einige zusätzliche Überlegungen im Vergleich zu einer Reise mit einem herkömmlichen Auto. Hier sind einige Tipps, um eine Reise mit einem Elektroauto zu planen:

  1. Verwenden Sie eine Online-Route-Planungs-App: Es gibt viele Online-Route-Planungs-Apps, die speziell für Elektrofahrzeuge entwickelt wurden und die Ladesäulen in die Route einbeziehen. Beispiele dafür sind z.B. A Better Routeplanner, ChargeHub oder GoingElectric. Diese Apps können Ihnen helfen, die besten Routen und Ladestationen für Ihre Reise zu finden.

  2. Überprüfen Sie die Verfügbarkeit der Ladestationen: Bevor Sie Ihre Reise planen, sollten Sie sicherstellen, dass die ausgewählten Ladestationen verfügbar und funktionstüchtig sind. Einige Ladestationen können wegen Wartungsarbeiten oder anderen Gründen nicht verfügbar sein.

  3. Berücksichtigen Sie den Fahrzeugtyp und die Reichweite: Die Reichweite Ihres Elektrofahrzeugs hängt von der Batteriekapazität und anderen Faktoren ab. Berücksichtigen Sie dies bei der Planung Ihrer Route und wählen Sie Ladestationen, die für Ihr Fahrzeugtyp geeignet sind.

  4. Planen Sie längere Pausen: Elektrofahrzeuge benötigen mehr Zeit, um aufgeladen zu werden als herkömmliche Fahrzeuge. Planen Sie daher längere Pausen ein, um Ihr Fahrzeug aufzuladen und sich zu erholen.

  5. Überprüfen Sie die Kosten: Die Kosten für das Aufladen Ihres Elektrofahrzeugs können je nach Ladestation und Standort variieren. Überprüfen Sie die Kosten im Voraus und berücksichtigen Sie sie bei Ihrer Reiseplanung.

  6. Notieren Sie sich Notfallkontakte und Versicherungen: Notieren Sie sich alle wichtigen Notfallkontakte und stellen Sie sicher, dass Sie eine Versicherung haben, die alle möglichen Schäden abdeckt, die auf der Straße passieren können.

Es ist wichtig, die Planung Ihrer Route und Ladestationen sorgfältig im Voraus durchzuführen, um sicherzustellen, dass Sie Ihre Reise erfolgreich abschließen können. Eine gute Planung kann Ihnen helfen, potenzielle Probleme zu vermeiden und eine stressfreie Fahrt zu genießen.


 

Welche Probleme gibt es bei der Nutzung von Ladesäulen und wie kann man damit umgehen?

Obwohl die Nutzung von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge im Allgemeinen sehr einfach und unkompliziert ist, gibt es gelegentlich einige Probleme, auf die man achten sollte. Hier sind einige der häufigsten Probleme bei der Nutzung von Ladesäulen und wie man damit umgehen kann:

  1. Besetzte Ladesäulen: Ein häufiges Problem ist, dass alle Ladesäulen besetzt sind, wenn man ankommt. In diesem Fall kann es hilfreich sein, im Voraus zu planen und alternative Ladesäulen in der Nähe zu kennen. Eine andere Möglichkeit ist, mit einer Lade-App nach verfügbaren Ladesäulen zu suchen.

  2. Defekte Ladesäulen: Manchmal können Ladesäulen defekt sein oder nicht richtig funktionieren. In diesem Fall sollte man den Betreiber der Ladesäule kontaktieren und das Problem melden.

  3. Falsche Anschlüsse: Nicht alle Ladesäulen haben die gleichen Anschlüsse, und es kann vorkommen, dass man den falschen Anschluss für sein Fahrzeug wählt. Es ist wichtig, sich vorab über die Anschlüsse an den Ladesäulen zu informieren und sicherzustellen, dass man den richtigen Anschluss für sein Fahrzeug verwendet.

  4. Inkompatible Ladekabel: Einige Ladesäulen erfordern, dass man ein eigenes Ladekabel verwendet, während andere ein integriertes Kabel haben. Es ist wichtig, ein kompatibles Ladekabel zu haben und sicherzustellen, dass es mit der Ladesäule funktioniert.

  5. Ladesäulen außer Betrieb: Manchmal können Ladesäulen aufgrund von Wartungsarbeiten oder anderen Problemen außer Betrieb sein. Es ist ratsam, alternative Ladesäulen in der Nähe zu kennen, um in solchen Fällen schnell eine andere Option zu finden.

  6. Gebühren und Abrechnung: Es können verschiedene Gebühren für das Aufladen an einer Ladesäule anfallen, und es kann vorkommen, dass man mit unterschiedlichen Abrechnungssystemen konfrontiert wird. Es ist wichtig, die Gebühren und Abrechnung im Voraus zu überprüfen, um unerwartete Kosten zu vermeiden.

Es ist wichtig, sich über diese Probleme bewusst zu sein und alternative Lösungen zu kennen, um eine erfolgreiche Ladung durchzuführen. Die meisten Probleme können vermieden werden, indem man im Voraus plant und die notwendigen Informationen sammelt, um reibungslos zu laden.

Was sind High-Power-Charger und wie funktionieren sie?

High-Power-Charger (HPC) sind Schnellladesäulen, die eine höhere Leistung liefern als herkömmliche Ladesäulen und somit das Elektroauto in kürzerer Zeit aufladen können. Sie ermöglichen eine schnelle Ladung von Elektrofahrzeugen und sind besonders nützlich für lange Strecken oder Reisen, bei denen eine schnelle Ladung erforderlich ist.

HPCs funktionieren ähnlich wie herkömmliche Ladesäulen, verwenden aber eine höhere Leistung. Sie sind in der Regel mit einem Ladekabel ausgestattet, das an das Elektroauto angeschlossen wird. Der Ladevorgang beginnt, sobald das Kabel eingesteckt ist und die Verbindung zwischen der Ladesäule und dem Elektroauto hergestellt wurde.

Die meisten HPCs verwenden Gleichstrom (DC) anstatt Wechselstrom (AC), um das Elektroauto aufzuladen. Dabei wird die Energie direkt in die Batterie des Elektroautos geleitet und umgeht den Bordlader des Fahrzeugs. Dies ermöglicht eine höhere Ladeleistung und somit eine schnellere Ladung.

Ein weiterer Vorteil von HPCs ist, dass sie in der Regel mit mehreren Anschlüssen ausgestattet sind, die verschiedene Ladeleistungen unterstützen. Dadurch können sie eine breite Palette von Elektrofahrzeugen aufladen, unabhängig von ihrer Größe und Batteriekapazität.

Es ist jedoch zu beachten, dass nicht alle Elektrofahrzeuge für eine schnelle Ladung mit HPCs geeignet sind. Einige ältere Modelle oder Fahrzeuge mit kleinerer Batteriekapazität können nicht mit der höheren Leistung umgehen und benötigen möglicherweise eine längere Ladezeit.

Insgesamt sind High-Power-Charger eine wichtige Technologie zur Unterstützung der schnellen Verbreitung von Elektrofahrzeugen und zur Verbesserung der Reichweite von Elektrofahrzeugen.

Andreas Kirchner
Andreas Kirchner ist Herausgeber des Magazins minigolf-in-hamburg.de. Auf unserer Seite stellen wir Ihnen Minigolf- & Golfanlagen sowie wissenswerte Fakten über das Golfen zur Verfügung.

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